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Ratgeber juckende Kopfhaut

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Juckende Kopfhaut
Diagnose einer juckenden Kopfhaut

Stellt die juckende Kopfhaut eine Belastung für Betroffene dar, lässt sich langfristig nicht in den Griff kriegen oder führt zu Wunden, sollte der Weg zum Hautarzt führen. Der Hautarzt führt eine Befragung durch und macht unter Umständen Abstriche der betroffenen Hautstellen, um die Diagnose stellen zu können. Schwierig kann die Diagnose der Neurodermitis werden. Bei einer Ekzemverteilung in Ellenbeugen, Gesicht und Handrücken kann sie zwar in der Regel identifiziert werden, es verläuft aber nicht jede Neurodermitiserkrankung so. Neurodermitis kann bei Betroffenen deutlich von ihrem typischen Erscheinungsbild abweichen und birgt so die Möglichkeit, mit einer anderen Hauterkrankung verwechselt zu werden.

Diagnose einer juckenden Kopfhaut

Bekommt man die juckende Kopfhaut nicht allein mit Pflege in den Griff, kann ein Arztbesuch helfen. Die richtige Wahl bei juckender Kopfhaut ist der Hautarzt (Dermatologe). Dieser kennt sich mit den unterschiedlichen Symptomen aus und kann Hautkrankheiten von Allergien, Parasiten oder Unterverträglichkeiten unterscheiden. Der Hautarzt kann so nach seiner Diagnose zu einer Therapie raten. Insbesondere wenn die juckende Kopfhaut zu starkem Kratzen oder blutenden Wunden führt, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser wird zunächst eine Befragung und eine Untersuchung der Kopfhaut durchführen, um das Auftreten und das Ausmaß der juckenden Kopfhaut festzustellen.

Diagnose von Neurodermitis und Schuppenflechte als Ursache der juckenden Kopfhaut

Neurodermitis kann unterschiedliche Symptome zeigen, wie z. B. eine juckende Kopfhaut. Daher ist die Diagnose auch für den Hautarzt nicht immer einfach. Rötungen, trockene Haut und Juckreiz können zwar auf Neurodermitis hindeuten, sind aber keine eindeutigen Nachweise. Liegen Kombinationen verschiedener Kriterien vor, ist die Diagnose Neurodermitis wahrscheinlich. Der Hautarzt wird daher insbesondere nach Dauer und Auftreten der Hautveränderungen fragen. Juckt die Haut bereits seit einem Jahr, ist die erste Voraussetzung für die Diagnose einer Neurodermitis erfüllt. Weitere Kriterien für eine Neurodermitis als Ursache der juckenden Kopfhaut, sind das Auftreten im Kleinkindalter, Juckreiz und Rötungen in Gelenkbeugen und lang anhaltende Hauttrockenheit. Auch andere atopische Erkrankungen, wie Asthma, Bindehautentzündungen oder Heuschnupfen, können mit Neurodermitis in Zusammenhang stehen.

Weitere Fragen des Hautarztes betreffen den Verlauf der bisherigen Hautveränderungen und die Veranlagung für Neurodermitis. Hier können Fragen nach der Lokalisierung der Hautprobleme ebenso gestellt werden, wie die Frage nach bereits erfolgten Behandlungen. Auch Umstände, die die Symptome verstärken sowie eigene atopische Erkrankungen oder die von engen Verwandten sollten erläutert werden. Der Arzt fragt darüber hinaus in der Regel nach der Einnahme aktueller Medikamente.

Die Diagnose einer Schuppenflechte (Psoriasis) als Auslöser der juckenden Kopfhaut verläuft nach einem ähnlichen Muster. Charakteristisch sind hier kleine, entzündliche, rote Hautveränderungen. Diese müssen nicht immer einen Juckreiz verursachen und können neben dem behaarten Kopf auch auf der Streckseite der Arme und Beine und am Steißbein auftreten.

Der juckenden Kopfhaut auf der Spur

Bestehen Zweifel, was die juckende Kopfhaut auslöst, kann der Hautarzt für die Diagnose eine Hautprobe entnehmen oder einen Abstrich machen. Diese zeigen z. B., ob Bakterien für die juckende Kopfhaut verantwortlich sind. Darüber hinaus kann eine Pilzkultur zeigen, ob ein Pilzbefall vorliegt und die juckende Kopfhaut auslöst oder verschlimmert. Manchmal kann auch eine Blutabnahme bei der Diagnose helfen. Hier kann der Hautarzt anhand der Werte die Dimension der Entzündung bestimmen. Auch ein Allergietest kann unter Umständen zur Diagnose einer juckenden Kopfhaut infrage kommen.

Miriam Schaum

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Diagnose juckende Kopfhaut

Stellt die juckende Kopfhaut eine Belastung für Betroffene dar, lässt sich langfristig nicht in den Griff kriegen oder führt zu Wunden, sollte der Weg zum Hautarzt führen. Der Hautarzt führt eine Befragung durch und macht unter Umständen Abstriche der betroffenen Hautstellen, um die Diagnose stellen zu können. Schwierig kann die Diagnose der Neurodermitis werden. Bei einer Ekzemverteilung in Ellenbeugen, Gesicht und Handrücken kann sie zwar in der Regel identifiziert werden, es verläuft aber nicht jede Neurodermitiserkrankung so. Neurodermitis kann bei Betroffenen deutlich von ihrem typischen Erscheinungsbild abweichen und birgt so die Möglichkeit, mit einer anderen Hauterkrankung verwechselt zu werden.

Ist der Kratzreiz einmal da, fällt es häufig schwer, nicht nachzugeben. Aber häufiges Kratzen verschlimmert die juckende Kopfhaut meistens, da so auch kleine Verletzungen entstehen können. Hier finden Bakterien und Pilze möglichen Nährboden. Insbesondere bei Jugendlichen kann eine vermehrte Talgproduktion, die sogenannte Seborrhö, zur Entstehung einer juckenden Kopfhaut führen. Hier spielt der veränderte Hormonhaushalt ebenso eine Rolle, wie die Veranlagung. Atopische Erkrankungen sorgen bei vielen Kindern und Jugendlichen, aber auch bei Erwachsenen für eine juckende Kopfhaut. Parasiten, wie Läuse, können durch ihre Stiche ebenfalls Juckreiz verursachen. Hier ist der Speichel schuld; kommt er in die Wunde entsteht der Juckreiz.

 

Therapie juckende Kopfhaut

Oft reicht eine Veränderung der Gewohnheiten, um die juckende Kopfhaut wieder in den Griff zu bekommen. Mildes Shampoo, ein Kaltluftprogramm beim Haarföhn und ein Sonnenhut gegen UV-Strahlung können die gereizte Kopfhaut lindern. Bei Krankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte sind langfristige Therapien notwendig, um eine Besserung zu erzielen. Die richtige Pflege kann aber auch hier eine Linderung der Symptome verschaffen und das Auftreten der Schübe verlangsamen. Hier gilt, die Pflege muss auf die individuellen Bedürfnisse der eigenen Haut angepasst werden. Bei der Suche nach der richtigen Pflege kann der Hautarzt helfen.