
Ratgeber juckende Kopfhaut
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Ist der Kratzreiz einmal da, fällt es häufig schwer, nicht nachzugeben. Aber häufiges Kratzen verschlimmert die juckende Kopfhaut meistens, da so auch kleine Verletzungen entstehen können. Hier finden Bakterien und Pilze möglichen Nährboden. Insbesondere bei Jugendlichen kann eine vermehrte Talgproduktion, die sogenannte Seborrhö, zur Entstehung einer juckenden Kopfhaut führen. Hier spielt der veränderte Hormonhaushalt ebenso eine Rolle, wie die Veranlagung. Atopische Erkrankungen sorgen bei vielen Kindern und Jugendlichen, aber auch bei Erwachsenen für eine juckende Kopfhaut. Parasiten, wie Läuse, können durch ihre Stiche ebenfalls Juckreiz verursachen. Hier ist der Speichel schuld; kommt er in die Wunde entsteht der Juckreiz.
Oft reicht eine Veränderung der Gewohnheiten, um die juckende Kopfhaut wieder in den Griff zu bekommen. Mildes Shampoo, ein Kaltluftprogramm beim Haarföhn und ein Sonnenhut gegen UV-Strahlung können die gereizte Kopfhaut lindern. Bei Krankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte sind langfristige Therapien notwendig, um eine Besserung zu erzielen. Die richtige Pflege kann aber auch hier eine Linderung der Symptome verschaffen und das Auftreten der Schübe verlangsamen. Hier gilt, die Pflege muss auf die individuellen Bedürfnisse der eigenen Haut angepasst werden. Bei der Suche nach der richtigen Pflege kann der Hautarzt helfen.
Stellt die juckende Kopfhaut eine Belastung für Betroffene dar, lässt sich langfristig nicht in den Griff kriegen oder führt zu Wunden, sollte der Weg zum Hautarzt führen. Der Hautarzt führt eine Befragung durch und macht unter Umständen Abstriche der betroffenen Hautstellen, um die Diagnose stellen zu können. Schwierig kann die Diagnose der Neurodermitis werden. Bei einer Ekzemverteilung in Ellenbeugen, Gesicht und Handrücken kann sie zwar in der Regel identifiziert werden, es verläuft aber nicht jede Neurodermitiserkrankung so. Neurodermitis kann bei Betroffenen deutlich von ihrem typischen Erscheinungsbild abweichen und birgt so die Möglichkeit, mit einer anderen Hauterkrankung verwechselt zu werden.